Verbandsgemeindeverwaltung Höhr-Grenzhausen

30.11.2018

Sehr geehrter Herr Hinske,

seit einigen Jahren nutz die Verbandsgemeindeverwaltung Höhr-Grenzhausen die Vergabeplattform subreport ELViS für die Abwicklung ihrer öffentlichen sowie beschränkten Vergabeverfahren.

In den ersten Jahren der Zusammenarbeit mit subreport ELViS wurden die Vergabeunterlagen parallel noch in Papierform versendet, um den Bieter „step by step“ an diese neue Verfahrensart zu gewöhnen.

Seit 2015 ist die Anforderung der Unterlagen ausschließlich auf elektronischem Weg möglich. Die weiterhin hohe Beteiligungsquote der Unternehmer hat uns diese Entscheidung nicht bereuen lassen.

Vorteile sehen wir in einer erhöhten Rechtssicherheit, einer deutlichen Kosteneinsparung durch den Wegfall der Versendung der Vergabeunterlagen in Papierform sowie geringer Zeit- und Arbeitsaufwand innerhalb der Verwaltung, mehr Transparenz im Vergabeverfahren und in der Korruptionsprävention.

Der Support bei subreport ELViS ist stets freundlich und hilfsbereit und man kann, sowohl per Email als auch über Telefon, eine schnelle Antwort erwarten. Die Mitarbeiter besitzen ein jederzeit verfügbares und hervorragendes Fachwissen.

Für die jahrelange gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit möchten wir uns auf diesem Weg bedanken.

Verbandsgemeindeverwaltung Höhr-Grenzhausen

im Auftrag

Iris Büser

subreport ELViS – Die eVergabe-Lösung von Praktikern für Praktiker

Quelle: SUPPLY Magazin 04/2018 – Sonderbeilage „E-Vergabe“

Wie sieht die perfekte eVergabe-Lösung aus? Da hat sicherlich jede Vergabestelle individuelle Vorstellungen. Eine gemeinsame Schnittmenge gibt es aber wahrscheinlich dennoch: Die Lösung sollte einfach und intuitiv, möglichst selbsterklärend zu bedienen sein – sowohl für Auftraggeber als auch für Bewerber und Bieter – und sie sollte alle Vergabearten rechtskonform abbilden können. Nicht zuletzt ist Praxisorientierung ein weiteres wichtiges Stichwort.

Software-Knowhow und Vergabe-Expertise

Bei der Entwicklung einer eVergabe-Lösung ist deshalb nicht nur Software- und Entwicklungs-Knowhow gefragt, sondern auch Erfahrung und Expertise rund um Ausschreibungswesen und Vergaberecht – ein komplexes Gebiet, das sich insbesondere in den letzten Jahren nicht gerade statisch entwickelt hat. Das Kölner Unternehmen subreport bietet das aus einer Hand: Als Informationsdienstleister für Ausschreibungen ist subreport seit 100 Jahren am Markt und verfügt über jahrzehntelange Erfahrung, wenn es um Aufträge und Auftragsvergabe geht. Bereits seit den 1990er Jahren setzt das Unternehmen auf neue Technologien und begann mit dem Aufbau eines heute rund zehnköpfigen Entwickler-Teams, das die Anforderungen von Vergabestellen und Unternehmen genauestens kennt. So verwundert es nicht, dass mit dem Elektronischen Vergabeinformations-System subreport ELViS bereits 2001 erstmals in Deutschland eine Ausschreibung der Stadt Mainz rechtskonform und vollständig elektronisch durchgeführt werden konnte.

Aus der Praxis für die Praxis

Das Ziel von subreport ELViS ist bis heute das gleiche geblieben: Eine einfache, aber hocheffiziente eVergabe-Lösung zu bieten, die sowohl den Anforderungen in Vergabestellen als auch auf Seiten der Bieter und Bewerber gerecht wird. ELViS ist webbasiert und damit sofort einsetzbar – ganz ohne Installationsaufwand. Das System ist selbsterklärend und intuitiv bedienbar und bildet den Prozess, den die Anwender „in Papierform“ kennen, eins zu eins ab. Und um auf das Stichwort Praxisorientierung zurückzukommen: Die ist bei der Entwicklung von ELViS höchste Maxime. Deshalb arbeitet subreport seit der Markteinführung seines eVergabe-Systems mit einem eigens gegründeten Beirat zusammen. Hier kommen Experten und Praktiker aus Vergabestellen und Unternehmen sowie Vergaberechtler regelmäßig zusammen. Ihre Vorschläge und Anregungen, die sie in ihrer täglichen Arbeit mit dem System sammeln, fließen direkt in die Weiterentwicklung von ELViS ein.

Höchstmaß an Flexibilität für die Anwender

So ist subreport ELViS nicht nur bei den sich ändernden Vorgaben und Anforderungen des Vergaberechts stets auf dem aktuellsten Stand, sondern wird auch in Hinblick auf Funktionalität und Nutzerfreundlichkeit immer wieder auch kritisch hinterfragt und weiterentwickelt. Was als Vergabeinformations-System begann, hat sich zu einem eVergabe-Management-System entwickelt: Die vollumfängliche Lösung beinhaltet mittlerweile Werkzeuge zum Projektmanagement, Formularmanagement, Bietermanagement sowie zur Angebotsauswertung. Die Mehrwerte reichen vom formularbasierten Vergabeworkflow und detaillierteren Rechte- und Rollenkonzepten bis hin zu Anwendungen zur Angebotsauswertung und ein Bietertool – ein Höchstmaß an Flexibilität für die Anwender.

Infoveranstaltung: Einführung der eVergabe

Quelle: www.handwerksblatt.de | 16.05.2018

Was die eVergabe für Unternehmen im Landkreis Trier-Saarburg bedeutet, darüber informiert eine Veranstaltung am 11. Juni im Tagungszentrum der Handwerkskammer Trier.

Der Landkreis Trier-Saarburg und der Zweckverband Abfallwirtschaft Region Trier (A.R.T.)  vergeben jährlich Aufträge im Gesamtvolumen von mehreren Millionen Euro an Betriebe der Region Trier. Die Auftragsvergabe erfolgt gemäß den rechtlichen Bestimmungen der öffentlichen Vergabe im Rahmen von Ausschreibungsverfahren.

Im Zuge der Digitalisierung von Verwaltungs- und Geschäftsabläufen hat der Gesetzgeber die Einführung der elektronischen Vergabe (eVergabe) beschlossen. Öffentliche Auftraggeber müssen bis 18. Oktober 2018 den Bietern die Möglichkeit einräumen, ihre Angebote elektronisch einzureichen.

Der Landkreis Trier-Saarburg und der Zweckverband Abfallwirtschaft Region Trier (A.R.T.) haben sich hierzu für die Vergabesoftware „ELViS“ des Anbieters subreport entschieden.

Welche Vorteile das für Unternehmer bietet, darüber möchten der Landkreis und der A.R.T. informieren. Der Softwareanbieter subreport wird das Thema eVergabe und das Arbeiten mit der Vergabesoftware erläutern.

Die Veranstaltung findet statt am Montag, 11. Juni 2018, ab 15 Uhr im Tagungszentrum der Handwerkskammer Trier, Loebstr. 18, 54292 Trier.

Anmeldung unter Angabe der Teilnehmerzahl bis 1. Juni an vergabe@art-trier.de

Text: Tim Adrian / handwerksblatt.de

 

Kirchheimer Stadtverwaltung ab 10. Februar mit neuer Ausschreibungsplattform

Quelle: FOCUS Online | Do., 07.02.2018

Kirchheim unter Teck

Kirchheimer Stadtverwaltung ab 10. Februar mit neuer Ausschreibungsplattform

Kirchheim unter Teck, 07.02.2018 – Die Stadtverwaltung Kirchheim unter Teck steigt auf eine neue Ausschreibungsplattform um.

Ab Samstag, 10. Februar 2018, werden die Vergabeunterlagen im eVergabe-System ELViS auf www.subreport.de kostenlos zur Verfügung gestellt. Auf der Plattform werden alle Ausschreibungen der Stadtverwaltung abrufbar sein. Die bisher verwendete Plattform www.ausschreibungen-kirchheim-teck.de steht spätestens ab 15. Februar 2018 nicht mehr zur Verfügung.

Im Zuge der Vergaberechtsreform 2016 müssen ab Oktober 2018 alle Vergabeverfahren oberhalb der europaweiten Schwellenwerte auch elektronisch abgewickelt werden können. Aufgrund dieser gesetzlichen Vorgabe wechselt die Stadt Kirchheim unter Teck die Plattform für den Download von Ausschreibungsunterlagen. Dieser Service soll allen Bietern zur Verfügung stehen. Die Ausschreibungsunterlagen können ohne Registrierung auf der Plattform angesehen werden. Wer an einer bestimmten Ausschreibung interessiert ist, kann diese auf www.subreport.de einsehen, indem er die in der Veröffentlichung angegebene ELViS-Nummer angibt.

Für den Download der Unterlagen ist eine einmalige Registrierung notwendig. Die Nutzung der Plattform ist kostenlos. Auch die elektronische Abwicklung der Ausschreibung zieht keine Kosten nach sich.

Fragen beantworten bei der Stadtverwaltung Christine Ulmer und Monika Momper von der Stabsstelle Bauverwaltung (E-Mail: bauverwaltung@kirchheim-teck.de, Telefon: 07021 502463 bzw. -406). Als Ansprechpartner bei subreport fungiert Bastian Rose (0221 98 57 856, E-Mail: bastian.rose@subreport.de).

 

 

Neue EU-Schwellenwerte seit 01.01.2018

Zum 1. Januar 2018 sind die neuen EU-Schwellenwerte in Kraft getreten. Alle zwei Jahre prüft die EU-Kommission die Höhe der Schwellenwerte, die sich aus den Verpflichtungen der EU nach dem Government Procurement Agreement (GPA) begründen und an den Wechselkursbedingungen hängen.

Die neuen Schwellenwerte wurden wie folgt festgelegt:

 

Neuer  Schwellenwert

Bisheriger Schwellenwert

Liefer- und Dienstleistungsaufträge Oberer und Oberster Bundesbehörden

144.000 €

135.000 €

Liefer- und Dienstleistungsaufträge sonstiger öffentlicher Auftraggeber

221.000 €

209.000 €

Liefer- und Dienstleistungsaufträge von Sektorenauftraggebern

443.000 €

418.000 €

Bauaufträg

5.548.000 €

5.225.000 €

Konzessionsvergaben

5.548.000 €

5.225.000 €

Nach der Veröffentlichung der Durchführungsverordnungen zu den Richtlinien 2014/23/EU, 2014/24/EU und 2014/25/EU am 18. Dezember 2017 wurden die Änderungen zum Beginn des Jahres 2018 gültig. Da die nationalen Vergabeverordnungen direkte Verweise auf die EU-Vorschriften beinhalten, ist keine gesonderte Umsetzung durch den deutschen Gesetzgeber notwendig. Die Veröffentlichung im Bundesanzeiger erfolgte am 29. Dezember 2017.

Mit wenigen Klicks zum Auftrag

Quelle: Westfälische Nachrichten | Do., 07.12.2017

Ausschreibungen der Gemeinde ab 2020 nur noch online:

Mit wenigen Klicks zum Auftrag

Senden – Ab dem 1. Januar 2020 ist Papier bei der Vergabe von öffentlichen Aufträgen Geschichte. Die Gemeinde Senden informierte darüber, was zu beachten ist.

Das papierlose Büro ist zwar nach wie vor eine Zukunftsvision. Doch schreitet der Siegeszug der elektronischen Datenverarbeitung immer weiter voran. Das gilt auch für die Auftragsvergabe aus öffentlicher Hand. Vor diesem Hintergrund informierten sich 35 Unternehmer im Rahmen der Veranstaltung „Der einfache Weg zu öffentlichen Aufträgen – die e-Vergabe mit Subreport ELViS” über die elektronische Vergabe öffentlicher Aufträge.

Im Zuge des Infoabends, der jetzt im Sendener Rathaus stattfand, erläuterte Stefan Ehl, Experte für die elektronische Vergabe bei der Firma subreport, wie sich die Unternehmen zukünftig mit wenigen Mausklicks über das elektronische Portal „ELViS” an öffentlichen Ausschreibungen beteiligen können. „Nach einmaliger Registrierung auf der Plattform können die Unternehmen Vergabeunterlagen einsehen, sie digital bearbeiten und das fertige Angebot online einreichen“, erklärte Ehl.

Neben der Zeit- und Kostenersparnis, die daraus resultier, biete das elektronische Vergabeverfahren weitere Vorteile. So können Unternehmen über das Portal von vielen öffentlichen Vergabestellen gefunden und zur Abgabe von Angeboten aufgefordert werden. „Die Sichtbarkeit gerade kleiner Unternehmen wird durch die Nutzung von ELViS verbessert. Davon profitieren die Vergabestellen und die lokalen Unternehmen”, teilt die Wirtschaftsförderung Senden mit.

Um die Vorteile der digitalen Plattform auch im vollen Umfang nutzen zu können, müssen von den Unternehmen einige wenige Voraussetzungen erfüllt werden. Um verbindlich Angebote abgeben zu können, benötigen Unternehmen die Software „Java” und eine elektronische Signatur.

Dass sich dieser Aufwand zukünftig durchaus lohnen dürfte, da die Bedeutung der elektronischen Vergabe weiter zunimmt, machte Bürgermeister Sebastian Täger noch einmal deutlich: „Wir sind als öffentlicher Auftraggeber ab dem 1. Januar 2019 gesetzlich dazu verpflichtet, elektronische Angebote entgegen zu nehmen. Ab dem 1. Januar 2020 ist Papier bei der Vergabe von öffentlichen Aufträgen dann Geschichte.”

Damit der Einstieg in die elektronische Vergabe gelingt, bietet die Gemeinde Senden weiterführende Informationen zur e-Vergabe auf der gemeindlichen Homepage an. Darüber hinaus steht Simone Döhla, ✆ 0 25 97 / 699-309, E-Mail:s.doehla@senden-westfalen.de, interessierten Unternehmen bei Fragen gerne zur Verfügung.

„Wir sind als öffentlicher Auftraggeber ab dem 1. Januar 2019 gesetzlich dazu verpflichtet, elektronische Angebote entgegen zu nehmen.“

Bürgermeister Sebastian Täger

Auf starkes Interesse bei den Gewerbetreibenden stieß der Informationsabend zum Thema „Elektronische Auftragsvergabe“. Stefan Ehl erläuterte die Voraussetzungen und Möglichkeiten des Verfahrens. Foto: Gemeinde Senden

 

 

 

Neue Funktionen in subreport ELViS

Quelle: Behörden Spiegel / November 2017

Der Frühling belebt, der Herbst inspiriert

(BS/Andrea Farnung*) Mit einem großen Relaunch hat subreport zum 30. Oktober 2017 neue Funktionen im Vergabeinformations-System subreport ELViS realisiert. Ziel ist es, mit einem individuellen Formularmanagement, einem erweiterten Rollen- und Rechtemanagement und der Umsetzung der Unterschwellenvergabeordnung (UVgO) den Workflow von Ausschreibern bei der eVergabe noch besser zu unterstützen und spürbar zu vereinfachen.

Individuelles Formularmanagement

Mit dem Relaunch bietet subreport ein neues, individuelles Formularmanagement an. Neben den Formularen nach VHB-Standard haben Ausschreiber nun die Möglichkeit, in subreport ELViS eigene Formulare für den Vergabeworkflow mit Microsoft Word, OpenOffice und PDF implementieren zu lassen. Bei der Gestaltung der Formulare, die nach Verfahrensart und Prozessschritten konfigurierbar sind, sind keine Grenzen gesetzt: Ausschreiber können neben individuellen Layouts, Farben, Icons und Logos auch eigene Textvorgaben umsetzen und in subreport ELViS einbinden lassen. So lassen sich maßgeschneiderte Formulare entwickeln, die genau an die Standards und Vorgaben des Auftraggebers angepasst sind. Ebenfalls neu ist die Möglichkeit, Formular-Bibliotheken nach Landesrecht für alle gewünschten Bundesländer in das eVergabe-System ELViS integrieren zu lassen.

Erweitertes Rollen- und Rechtemanagement

Der Einsatz von externen Dienstleistern wie Planern im Vergabeverfahren ist bei öffentlichen Auftraggebern längst gang und gäbe. Durch ein neuartiges, flexibles Rollen- und Rechtemanagement bietet subreport ELViS Auftraggebern die Möglichkeit, externen Partnern individuelle Zugänge zum Vergabeprozess zur Verfügung zu stellen – vom reinen Leserecht bis hin zur Bearbeitung der Bekanntmachung, der Vergabeunterlagen etc. Für eine sichere Kommunikation nutzen die Partner ein neues, internes Nachrichtensystem, in dem die gesamte Korrespondenz dokumentiert wird. Auf diese Weise sind beide Seiten stets vollständig und sicher informiert – grundlegende Voraussetzung für eine erfolgreiche Zusammenarbeit.

Vergabeverfahren nach UVgO

Bisher wurde die neue Unterschwellenvergabeordnung (UVgO) auf Bundesebene und in Hamburg umgesetzt. Weitere Länder werden in den nächsten Monaten folgen. Auftraggeber können mit subreport ELViS jetzt alle Vergabeverfahren nach der Unterschwellenvergabeordnung rechtssicher durchführen – seien es Direktvergaben, öffentliche sowie beschränkte Verfahren und Verhandlungsvergaben mit und ohne Teilnahmewettbewerb. Mit den integrierten Formularen können Bekanntmachungen einfach erstellt und bequem direkt an service.bund.de sowie einen individuellen Fachmedienverteiler versandt werden. Natürlich stehen neben der neuen UVgO auch weiterhin alle Vergabeverfahren nach VOL in subreport ELViS zur Verfügung.
„Unser eVergabe-System ELViS wird dank seiner einfachen Handhabung und großen Praxisnähe bei mehreren tausend Vergabestellen in ganz Deutschland eingesetzt“, erläutert subreport-Geschäftsführerin Christiane Schäffer. „Mit den neuen Funktionen bieten wir unseren Nutzern jetzt noch mehr Möglichkeiten, ihre Aufträge einfach und vergaberechtskonform elektronisch zu vergeben.“

*Die Autorin Andrea Farnung ist in der Öffentlichkeitsarbeit für das Kölner Unternehmensubreport tätig. Mehr Informationen zu subreport ELViS stehen online unter www.subreport.de zur Verfügung.

Ab nächstes Jahr wird nur noch elektronisch vergeben!

Quelle: FOCUS Online | www.focus.de

Dienstag, 07.11.2017, 15:47

In Vorbereitung der elektronischen Vergabe informiert die Zentrale Vergabestelle der Stadt Neubrandenburg darüber, dass zukünftig (Pflicht ab Oktober 2018) nur noch elektronische Angebote abgegeben werden können. Die Stadt stellt ihre Ausschreibungsunterlagen für Bau-, Liefer- und Dienstleistungen auf dem Vergabeportal „subreport“ bereit.

Für den download der Unterlagen empfehlen wir eine kostenlose Registrierung. Die Unterlagen stehen dann bei öffentlichen Ausschreibungen als PDF-Dokumente und als zip-Datei für Sie bereit. Beschränkte und Freihändige Vergaben erfolgen auch über das Portal. Dazu erfolgt eine gesonderte Aufforderung an ausgewählte Firmen.

Für die elektronische Angebotsöffnung ist eine elektronische Signatur erforderlich. Bitte beschaffen Sie sich rechtzeitig diese Zugangsvoraussetzungen. Bei Interesse können Sie sich hier registrieren: https://www.subreport-elvis.de/anmeldung.html

FOCUS NWMI-OFF/Stadt Neubrandenburg

© FOCUS Online 1996-2017      

Claudia Forcht Projektsteuerung + Architektur

Claudia Forcht Projektsteuerung + Architektur

06.11.2017

Sehr geehrter Herr Hinske,

als ausgebildete Architektin mit langjähriger Berufserfahrung in der Projektsteuerung biete ich öffentliche und privaten Bauherren eine qualifizierte Dienstleistung für das Management von öffentlichen und öffentlich geförderten Bauvorhaben an. Für Kommunen, Verbandsgemeinden und Landkreise bedeuten die Projektmanagementleistungen Zugriff auf qualifiziertes Bauwissen und Entlastung der eigenen personellen Kapazitäten.

In meiner Funktion als selbstständiger Projektsteuerer wird z.B. das Ausschreibungsverfahren gemeinsam mit dem Bauherrn festgelegt und durchgeführt. Dies beginnt mit der Zusammenstellung der gesamten Ausschreibungsunterlagen, über die Durchführung der Submission bis zur Aufbereitung der Vergabevorschläge je Gewerk.

Für die Durchführung der Ausschreibungsverfahren wird von mir die Vergabeplattform subreport ELViS genutzt. Die Plattform wird von der Bieterseite sehr gut angenommen, was sich durch eine starke Teilnahme bestätigt. Folgende Kriterien haben sich bei der Nutzung der Plattform als positiv dargestellt:

 

  1. Starke Beteiligung der Bieter Bei den Bietern ist die Nutzung der Plattform bekannt und gehört zu ihrem täglichen Geschäft. Dabei stellt sich heraus, dass die Größe der Firmen keine Rolle spielt, da die Nutzung der Plattform anwenderfreundlich und selbsterklärend ist.
  2. Sicherstellung einer kompetenten Hotline beim Plattformbetreiber Der Plattformbetreiber kann bei Fragen durch den Ausschreiber wie auch bei Bieterfragen jederzeit kompetent und schnell weiterhelfen. Dies auch kurz vor Submissionsbeginn, falls Fragen zum System auftreten. Auch bei der Erstellung der Vergabeakte für die Dokumentation werden kompetente Auskünfte erteilt.
  3. Kostenfreie Nutzung aller Plattformfunktionen durch die Bewerber/Bieter Durch die kostenfreie Verfügungsstellung der gesamten Vergabeunterlagen wird die Plattform durch Firmen und Handwerksbetriebe gerne angenommen. Dies wirkt sich ebenfalls positiv auf den Wettbewerb aus und zeigt sich durch eine starke Teilnahme. Es fallen weder Schutzgebühren noch spezielle Software- oder Registrierungsgebühren an.
  4. Umfängliche Dokumentation der Vergabeakte Als Projektsteuerer für öffentlich geförderte Bauprojekte ist es wichtig eine umfängliche Dokumentation über die durchgeführten Vergaben am Ende der Ausschreibungen dem Bauherrn zu übergeben. Die Plattform ist revisionssicher und dokumentiert jeden einzelnen Schritt. Die gesamte Bieterkommunikation wird über die Plattform geführt. Dies erspart Zeit und erleichtert die tägliche Arbeit.

 

Die starke Beteiligungsquote der Handwerksbetriebe und Baufirmen sowie die äußerst positive Resonanz zeigen, dass die Vergabeplattform subreport ELViS gut angenommen wird und die Kriterien einer nutzerfreundlichen Bedienung vollumfänglich erfüllt.

Mit freundlichen Grüßen
Dipl. Ing. C. Forcht

Claudia Forcht
Projektsteuerung + Architektur
Stelzenberger Weg 5
67661 Kaiserslautern

Von der Eignungsprüfung bis zur Beschaffungsorganisation

Quelle: Behörden Spiegel / Oktober 2017

Umgang mit Fehlern nur ein Aspekt beim sechsten Kölner Vergabetag

(BS/Jörn Fieseler) Ob die Unterschwellenvergabeordnung (UVgO) nun „UffgO“ oder „UVaugeO“ ausgespreochen wird, ist Geschmackssache. Und wie es zwei Lager bei der Aussprache der Abkürzung gibt, so gibt es auch zwei Meinungen zur Bilanz der Vergaberechtsmodernisierung. Letztlich scheint eines hingegen klar: Die Zahl der 30.000 Vergabestellen in der Bundesrepublik wird kleiner werden, weil mehr zentrale Vergabestellen benötigt werden. „Wir haben uns bei der Einführung der UVgO etwas gedacht“, sagte Hans-Peter Müller vom Vergaberechtsreferat des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi), der vor über 40 Jahren seine erste freihändige Vergabe ohne Teilnahmewettbewerb durchführte und sich für seine Ehefrau entschied. So sollte mehr Gleichklang und Harmonie zwischen Ober- und Unterschwellenbereich (Wettbewerbs- und Haushaltsrecht) erreichte werden. Dieser Prozess ist für den Bund inzwischen abgeschlossen. Seit dem 2. September 2017 sei die UVgO anzuwenden, sagte Müller vor der Bundestagswahl auf dem sechsten Kölner Vergabetag der subreport Verlag Schawe GmbH. Die UVgO ist dem Haushaltsrecht zugeordnet, unterstrich der langjährige Referatsmitarbeiter. Komme sie nicht zur Anwendung, gelte § 55 Bundeshaushaltsordnung (BHO). Deshalb sei stets individuell zu prüfen, ob aufgrund der Natur des Geschäfts eine Ausnahme gerechtfertigt sei, riet Müller den Anwendern. Wer darüber hinaus die UVgO anzuwenden hat, bleibt den Ländern vorbehalten. Nicht angewendet werden muss sie auf Konzessionen und von Sektorenauftraggebern. Allerdings hätten die Länder hier eigene Gestaltungsmöglichkeiten.

Sinnvoll, aber…

„Die EU-Vergabereform und die neue UVgO stellen in Hinblick auf eine Reihe inhaltlicher Regelungen sinnvolle Reformschritte und Erleichterungen dar“, bewertete Ulf Christiani, Rechtsanwalt und Partner der Kanzlei Heuking Kühn Luer Wojtek, den gesamten Änderungsprozess gegenüber den mehr als 200 Teilnehmern. Aber: „Insbesondere das Unterschwellenvergaberecht ist in seiner Gesamtheit nach wie vor zu unübersichtlich für den Anwender.“ So habe einerseits das neue Regelwerk 34 Paragrafen mehr als die frühere VOL/A und beinahe 30 Verweise auf das Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) und die Vergabeverordnung (VgV). Andererseits gebe es noch die Parallelität zwischen UVgO und VOL/A sowie weiterhin die VOB/A als eigenständiges Regelwerk für den Baubereich.

„Das meiste wieder abschaffen“

Eine weitere Vereinheitlichung und Vereinfachung wäre daher wünschenswert, so der Rechtsanwalt. Stattdessen sieht Christiani anhand des nicht eindeutig definierten Anwendungsbereichs die Gefahr einer weiteren Zersplitterung. Prof. Dr. Ralf Leinemann, Seniorpartner der gleichnamigen Berliner Kanzlei, wurde noch deutlicher: „Die meisten Änderungen und Erneuerungen sollten schnellstmöglich wieder abgeschafft werden.“ Er thematisierte die Eignungsprüfung. Nach wie vor müsse strikt zwischen Eignungs- und Zuschlagskriterien getrennt werden. Einzig die Teamqualität könne etwa bei Beratungsleistungen nochmal als Zuschlagskriterium in Betracht kommen. Außerdem müssten die Kriterien auftragsbezogen sein. „Tariftreueerklärungen und die Verpflichtung zur Zahlung des Mindestlohns sind keine Eignungskriterien“, unterstrich Leinemann mit Verweis auf die Rechtsprechung des OLG Düsseldorf. Außerdem würden viel zu viele Nachweise und Eignungserklärungen abgefordert. Entscheidend seien die Referenzen, um darauf aufbauend eine Prognose abzugeben, ob der Bieter den Auftrag zufriedenstellend ausführen könne. Ob durch die komplexen Regularien die Fehleranfälligkeit ansteigt, ist noch offen. Sie gänzlich zu vermeiden, dagegen wendet sich Dr. Henning Beck. „Fehler machen ist nützlich“, so der Neurobiologe von der Universität Frankfurt am Main. Schließlich würde hinter solchen Schwächen, wie Flüchtigkeitsfehlern, (bspw. ein verschossener Elfmeter), die wahre Denkpower des menschlichen Gehirns sitzen. Der Mensch lerne nicht nur, er verstehe, so Beck. Nur so könne er kreativ sein. Aber bei der öffentlichen Auftragsvergabe stehe die Fehlervermeidung im Fokus. Heute werde kein Angebot mehr abgegeben, ohne dass ein Rechtsanwalt dieses vorher geprüft habe, sagte ein Teilnehmer. Um mehr Routine und eine bessere Qualität bei Ausschreibungen zu erhalten, sprach sich Kerstin Hannapel von der Vergabeberatungsstelle Klaeser GmbH für die Einrichtung zentraler Vergabestellen aus. Nicht nur wegen der unausweichlichen Anwendung der eVergabe. Durch eine zentrale Beschaffungsorganisation würden die Rechtssicherheit des Verfahrens gewährleistet, ein Baustein zur Korruptionsprävention gelegt, der Wettbewerb gestärkt, die Qualität gesteigert und gesichert, erklärte die frühere langjährige Leiterin der zentralen Vergabestelle der Stadt Montabaur. Schließlich sei das Vergaberecht mehr als eine lästige Fessel bei der Beschaffung. Allerdings arbeite einer Vergabestelle erst ab drei bis vier Stellen effizient. Diese würden sich aber bei einer guten Organisation selbst finanzieren, da die Einspareffekte entsprechend hoch seien. Hannapel ist sich sicher, dass diese Entwicklung in den nächsten Jahren voranschreiten und sich dadurch die Zahl der Vergabestellen reduzieren wird. Dagegen gab es keine Widerrede.

Erfolgreiche Plattform

„Wir freuen uns, dass wir mit dem Kölner Vergabetag auch in diesem Jahr eine erfolgreiche Plattform für Austausch und Kommunikation zwischen Experten und Praktikern aus Vergabestellen und Unternehmen bieten konnten“, zieht subreport-Geschäftsführerin Christiane Schäffer ihr Fazit.